Wichtiges Wissen rund um Solaranlagen, Finanzen und Förderung in der Schweiz
Die Schweiz erhält jedes Jahr rund 1'100-1'500 kWh Sonneneinstrahlung pro Quadratmeter. Im Alpenraum und auf der Suedseite sogar mehr als in manchen Regionen Deutschlands, das weltweit führend bei Solarenergie ist.
Die Gestehungskosten für Solarstrom in der Schweiz liegen bei einem marktüblichen Rückspeisetarif (Tagesaktuelle Tarife siehe EVU). Im Vergleich: Netzstrom kostet durchschnittlich einem marktüblichen Rückspeisetarif (Tagesaktuelle Tarife siehe EVU). Solarstrom ist somit deutlich günstiger als konventioneller Strom.
Eine typische Solaranlage auf einem Einfamilienhaus mit 10 kWp Leistung erzeugt jährlich rund 10'000 kWh Strom. Das deckt den Gesamtverbrauch eines durchschnittlichen 4-Personen-Haushalts.
In der Schweiz können die gesamten Investitionskosten einer Solaranlage als energetische Maßnahme vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Dies gilt für Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern.
Unter Berücksichtigung von Förderungen und Steuerabzügen amortisiert sich eine Solaranlage in der Schweiz typischerweise in 8-12 Jahren. Bei günstigen Bedingungen sogar in 5-7 Jahren.
Moderne Solarmodule haben eine Leistungsgarantie von 25-30 Jahren und eine erwartete Lebensdauer von über 30 Jahren. Nach 25 Jahren liefern sie typischerweise noch 80-85% der urspruenglichen Leistung.
Je mehr Solarstrom Sie selbst verbrauchen, desto rentabler ist die Anlage. Der gesparte Netzstrom bringt einem marktüblichen Rückspeisetarif (Tagesaktuelle Tarife siehe EVU), die Einspeisevergütung nur einem marktüblichen Rückspeisetarif (Tagesaktuelle Tarife siehe EVU). Ein Eigenverbrauchsanteil von 30-50% ist typisch.
Ein Batteriespeicher kann den Eigenverbrauchsanteil von 30% auf 60-80% steigern. Die Zusatzinvestition von CHF 8'000-15'000 amortisiert sich je nach Nutzung in 10-15 Jahren.
Studien zeigen, dass Immobilien mit Solaranlagen einen um 5-8% höheren Marktwert erzielen. Kaeufer sind bereit, für niedrige Energiekosten einen Aufpreis zu zahlen.
Die Energiestrategie 2050 sieht einen massiven Ausbau der Solarenergie vor. Von aktuell rund 6 GW installierter Leistung soll auf über 45 GW ausgebaut werden. Das bedeutet enorme Investitionsmöglichkeiten.
Experten prognostizieren steigende Strompreise aufgrund der Energiewende und steigender Netzkosten. Wer heute in Solar investiert, schuetzt sich langfristig vor Preiserhoehungen.
Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) erlaubt es Nachbarn, Solarstrom gemeinsam zu nutzen. Seit 2018 ist dies gesetzlich geregelt und bietet neue Geschäftsmodelle für Mehrfamilienhäuser.
Solaranlagen haben keine beweglichen Teile und benoetigen kaum Wartung. Eine jährliche Sichtpruefung und gelegentliche Reinigung genuegen. Die Unterhaltskosten liegen bei CHF 200-400 pro Jahr.
Dank sinkender Modulpreise können sich auch Ost-, West- und sogar Nordseiten lohnen. Bifaziale Module, die Licht von beiden Seiten nutzen, verbessern die Wirtschaftlichkeit zusätzlich.
Die Kombination von Solaranlage und Wärmepumpe ist energetisch und finanziell optimal. Der Solarstrom betreibt die Wärmepumpe und reduziert die Heizkosten um bis zu 70%.
In den letzten 15 Jahren sind die Preise für Solarmodule um über 90% gefallen. Eine komplette Anlage kostet heute nur noch einen Bruchteil dessen, was sie 2010 gekostet haette.
Solarmodule produzieren auch bei diffusem Licht und Bewoelkung Strom, wenn auch weniger als bei direkter Sonneneinstrahlung. In der Schweiz liegt der jährliche Ertrag bei ca. 950-1'100 kWh pro kWp.
Moderne Solarmodule bestehen hauptsaechlich aus Glas, Aluminium und Silizium. Diese Materialien sind zu über 95% recycelbar. In der Schweiz gibt es bereits spezialisierte Recycling-Unternehmen für PV-Module.
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